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Der aktuelle Haushaltsplan endet nach derzeitigem Stand mit einem Fehlbetrag von 2,8 Mio€.
Eine Neuverschuldung 2020 wird in Höhe von rd. 5 Mio€ erwartet.
Der Schuldenstand Eutins wird sich von z.Z. über 50 Mio€ in den nächsten drei Jahren voraussichtlich mehr als verdoppeln.
Unter diesen Umständen bezeichnen wir die Haushaltslage Eutin als katastrophal.

Die großen Kostentreiber sind der Schulneubau am kleinen See, die Sanierung der W.-Wisser-Schule und der Bau eines neuen Feuerwehrhauses.

Die FREIEN WÄHLER wünschen sich ein soziales, sicheres und wirtschaftlich blühendes Eutin.
Leider lassen sich nicht alle Wünsche mit einem zu vertretenen Etat vereinbaren.
Die aktuelle und noch zunehmende Schuldensituation ist eine schwere Hypothek für die nachfolgende Generation.
Wir müssen uns beschränken und das Notwendige im Auge behalten.

Zur Haushaltsplanung haben die FREIEN WÄHLER ein 24-Punkte Programm vorgelegt, das auch Grundlage im Konsolidierungsgespräch des Hauptausschusses am 3. Dezember sein wird.

Schwerpunkte der Einsparmöglichkeiten sehen wir in den Bereichen

• Bau- und Bauleitplanungsbereich
• Grundstücks- und Immobilienkäufe
• Personalkosten der Stadt
• Reinigungs- und Energiekosten städtischer Liegenschaften
• Innenstadtsanierung

Also

Kein Kauf der Fasaneninsel mit den daraus folgenden Zusatzkosten
Keine Luxussanierung des Marktplatzes
Senken der Personalkosten durch effiziente Organisation der Verwaltung
Neubau der Schule am kl. See und Sanierung der W.-Wisser-Schule zu geringeren Kosten als die Campuslösung – wie im Bürgerentscheid versprochen

Die FREIEN WÄHLER wollen eine solide Haushaltspolitik und den Abbau der Schulden.